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Ähm.Pathie.
14.07.16


Das Suffix –pathie bei Wörtern wie Antipathie, Apathie, Sympathie oder Empathie bezeichnet ein bestimmtes Gefühl, Intuition oder Neigung. Ah, EMPATHIE, schon mal gehört?! 
Auch und gerade in der Werbung, so sagt man, sei Empathie gefragt. Verdammt, die Erklärungen im Netz sind so lang, verschachtelt, komplex - liest das jemand ohne Psychologiestudium bis zum Ende und versteht das? Und bekommt man durch das begriffliche Verstehen auch die Fähigkeit, ebendiese Empathie anzuwenden? Nein? Schade.
Wenn sommers der Kopf naturtrüb wird, wenn’s im Büro apathisch ist und man beim Überlegen richtig heiß läuft, könnte man gedanklich den Bach runtergehen, bis man ans Meer kommt: Probleme sich da in Luft und Lust auflösen, man durch Einsichten Aussichten gewinnt, insbesondere die Erkenntnis, dass sich Aufgaben nicht ausschließlich mit Nachdenken lösen lassen - ein verträumtes Schmunzeln (das Kleingeld der Lebensfreude) mundwinkelt dann über die Mimik.
Okay, zurück zur Realität. Werbung machen bedeutet, beim anderen zu Besuch im Kopf zu sein; wandelnd, nicht schreitend den Gedankengängen folgen und links wie rechts Türen öffnen bzw. in bereits offene eintreten; Licht anschalten, um für Erhellung zu sorgen; sich vertrauensvoll aufeinander einlassen; gemeinsame Schnittmengen ausfindig machen; nicht zuletzt füreinander Sympathien entwickeln. Dabei ist Empathie für ein Verständnis wichtig, aber der alleinige Schlüssel für Problemlösungen ist sie nicht oder wie es in Goethes Faust trefflich heißt: „Wenn Ihr's nicht fühlt, Ihr werdets nicht erjagen“...











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