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Nirgendwie. Frühling.
10.05.16


Walther von der Augenweide hätte seine Freude, weil jetzt der Lenz nicht faulenzt, weil er seit kurzem die Segel gesetzt hat - Flower statt flauer; nun bleibt nur noch zu hoffen, dass auch der diesjährige Sommer nicht auf ein Wochenende fällt. Angeblich, so schlaumeiert die alte Muhme Wikipetra, wird nun Dopamin oder bei einigen im Frühlingsgewühle auch Melantonin fabriziert, warum auch immer. Neben der Phantasie blühen am Wegesrand ebenso die plakativen Eye catcher (Vorsicht, Wort hat engl. Migrationshintergrund). Zugegeben, aktuelle Mode-Plakate sind heutzutage immer schwieriger von denen von "Brot für die Welt" zu unterscheiden, bei all den gefakten Attraktivitätsattrappen wächst dennoch die ein oder andere Sehenswürdigkeit in unsere Blickwinkel – siehe z.B. Werbalattacken für Autovermieter, Essen-Lieferservice oder im Tourismusmarketing. Oder karitative Organisationen. Gerade da. Die Aussage einer afrikanischen Marktfrau in der MISEREOR-Werbung an ihrem Lebensmittelstand: "Mein Start-up bietet keine satten Gewinne, aber satte Menschen." ist kein gepampertes Betroffenheitsgedusel, sondern ein denkwürdiges Sprüchlein. Die prozentuale Wahrscheinlichkeit, dass Plakatwerbung Probleme nicht löst, liegt im dreistelligen Bereich. Dass manch Reklame aber zumindest zum Innehalten verleitet, liegt einzig und allein daran, weil sie gut gemacht ist.
Zum Schluss noch ein Hauch Weihrauch und um beim Lenz zu bleiben, Werbung mit Exzellenz gibts auch hier...











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