DIE AKTIVISTENGEDANKENGUTDIE GESTALTENRAT & TAT





Seiten-Waise vs. Saiten-Weise
15.10.15


Hier auf den Marginalie-Seiten sind Gedanken zu lesen, zwischen den Zeilen sogar sehr direkte, wenngleich das Gedankenlesen bei Frau Zukunft oder im Miteinander so viel reizvoller wäre - allzu schnell schwankt man zwischen 'Was soll das?' und 'Ach, was soll's!'
Drei Probleme, die im Alltag nicht selten vorkommen: 1. Man kennt das Morgen nicht, 2. Man kann das Gestern nicht ändern, 3. Man vergrämt das Heute mit Sorgen um 1. und 2.
Neulich in einem Beitrag aufgeschnappatmet: „Leben ist das langsame Ausatmen der Vergangenheit und das tiefe Einatmen der Gegenwart, um genügend Luft für die Zukunft zu haben.“ – ach, deswegen ist Frl. Fischer in einer Tour „Atemlos“ – aber vielleicht könnte sie tatsächlich mal für ein paar Stunden die Luft anhalten und andere halten uns dafür in Atem. Es gibt zu jeder Lebenslage die passende Musik...obwohl, es gibt auch Lieder, dazu fallen einem keine passenden Lebenslagen ein. Das gilt nicht für diese Jahreszeit und das Wetter. Wenn sich der Herbst entblättert, freut sich die/ der Farbenfrohe, die Blätter rauschen nur so vom Stängel, der fliegende Teppich wird aus Laub gewebt, leicht...sinnig schlurft man durchs bunte Geraschel, kalte Schauer laufen den Rücken rauf, die Eisdieler lassen die Rollos runter, die letzte Mücke wird mit Handschlag verabschiedet, und wenn jetzt noch ein Pils aus dem Boden schösse, dann würden noch mehr den Herbst mögen. Manchmal befürchten wir, dass uns nix Kreatives mehr einfällt – dann atmen wir einfach gelassen weiter...











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