DIE AKTIVISTENGEDANKENGUTDIE GESTALTENRAT & TAT





Kunden nah im weitesten Sinne
18.06.15


Welcher Abstand ist eigentlich der beste zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer? Eine sich ergebene Nähe oder die ergebene Distanz? Neben der Augenhöhe ist die Entfernung zwischeneinander durchaus relevant - man denke nur an Schopenhauers Stachelschweine. Es ist ein ständiges Wägen und Wagen, um für Überzeugungen, Verständnis und Sympathie fürs schließliche Gelingen zu werben. Wichtig erscheint ein fairer Umgang, mit dem alle Beteiligten leben können. Am erfolgversprechendsten sind wahrscheinlich Beziehungen, mit denen man einen gescheiten, kreativen, uneitlen Austausch pflegt, der schon fast ins Gespräch ausartet und weniger einem Diktat folgt. Binäre Codes sind dabei eben nicht nur ja-nein, ja-ja, nein-ja oder 1sen mit vielen Nullen, sondern auch jein-vielleicht bzw. die Suche nach Kompromissen. Wir arbeiten am gernsten mit Partnern zusammen, welche unsere Tat&Rat schätzen, mit denen man sich virtuos die Bälle zuspielen kann, die uns bisweilen auch eines Besseren belehren, uns kritisch aber vertrauensvoll akzeptieren. Dauerhafte und nachhaltige Beziehungen sind immer ein Geben und Nehmen. Natürlich gibt es Unterschiede in der Zusammenarbeit: Mit manch Jemand duzt man sich umgänglich, mit anderen bestimmt ein SIE die Kommunikation. Wir meiden das „Liebe Grüße“ am Ende unserer Botschaften genauso wie ein Getöse und Staubaufwirbeln, das einer Kehrmaschine gleicht, die mehr verspricht, als sie vermag, tatsächlich die Straße zu reinigen. Es soll auch schon vorgekommen sein, dass wir uns anpassen; einen Sarkasmus nicht nur vortäuschen, sondern auch haben oder um uns nicht gleich erkennen zu geben, auch schon mal ein Sakko anziehen und die Schlinge bis zur Sauerstoffarmut um den Hals legen, da es der Etikette(n)schwindel so verlangt. Alles in allem sind wir anders, wie alle anderen auch...











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