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O Stern der Finsternis
08.04.14


Ostern wie Weihnachten sind ein gefundenes Fressen am Werbe-Firmament lautes Gedöns unter die Klientel zu bringen. Auf Kurtchen Schwitters Grab steht geschrieben: „Man kann ja nie wissen“, das ist so vieldeutig, wie es erwartungsvoll scheint. Immer wieder hofft man beim kollektiven Reflexmechanismus vor anstehenden Feiertagen, dass sich Zweifel in Viertel halbieren und das österliche Ge(r)eiere sich diesmal nicht am IQ einer Barbiepuppe orientiert. Wenn sie nicht schon tot wäre, stürbe die Hoffnung letztendlich. Henne, Ei und Häschen werden alljährlich aufs Neue visuell verbraten, dass einem der Kamm schwillt; alles wirkt so abgegrast, wenn die ersatzreligiöse Auferstehung aus der Finsternis geprobt wird. Es wird genestelt, vergackeiert und über gelegte Eier gelabert, bis dem Karnickel die Löffel nach unten klappen. Das Wenigste ist weder zwielichtig noch leuchtend, blendet nicht mal – allenfalls ist es vorhersehbar. Ein kritzelkreidebleiches Wort oder Ei täten es mitunter auch, um dem Betrachter zu zeigen, wo der Hase lang läuft. Merke - die leisen Laute misst man in Sensibel. In diesem Sinne: HALTEN SIE DIE OHREN STEIF!...











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