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GZSZ – Zeichen der Zeit
03.12.13


Wenig Wölkchen im Himmel, viel Völkchen in der Hölle von Galeria Haufkof & Hugendeubel – los, jetzt aber zackig: auf die Höfe mit Gebrühl! Das letzte Zwölftel im Jahr ist eine seltsame Melange aus adventilierender Torschlusspanik, kitschigem Formalismus, lukullischen Gaumenfreuden, Kassenstutz, Scheinhelligkeit, W-Mut, chronischem Zeitmangel – man lässt keine Gelegenheit aus, über verpasste Gelegenheiten zu schwadronieren. Die Zeit, so glaubt man, rennt immer vor uns weg. Gerade jetzt suchen wir magisch das Stöckchen, das vom Leben gar nicht geworfen wurde...

CLOSING TIME – Feierabend, Schlussakkorde, Kehraus im Jahr 2013 – ganz so wie in Tom Waits’ famosem Album. Sicher wird da zu später Stunde das Licht in einer Bar angedimmt, Gedanken, die sich eben noch in der Warteschlange drängten, weichen erschrocken zurück, Hoffen und Malz scheinen dennoch nicht verloren. Morgen ist auch noch ein Tag, für den Moment Trost genug.

Die Tage sind gezählt, der Dezember zieht sich wie ein langer letzter Blick zurück, das Ticktacken der Zeiger sind gefühlte Hammerschläge. Die Jahresuhr hat wieder mit voller Kelle Zeit ausgeschöpft, alle bekamen das gleiche Kontingent, zeitlebens kommt es darauf an, was daraus gemacht wird – Soll & Haben, Sollte & Hätte, man vergegenwärtigt sich kurz vor ultimo Vergangenes und Künftiges. Das zur Neige gehende Jahr hat uns um Erfahrungen reicher und Illusionen ärmer gemacht, hatte viel Alltag, manch Überraschung; die betagte Dame Zeit nahm den kleinen Augenblick an die Hand und führte ihn durch die Monate, ohne dass sie uns die ZuverSicht versperrte.

Wir wünschen für 2014 zahlreiche Gelegenheiten für gute Momente und heitere Stunden!











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