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Auf die Fahne geschrieben
19.09.17


Im September, dem verregneten Wanne-Monat, in dem sich der Himmel in seinen 50 wolkigen Schattierungen zeigt, bleibt auch all die Theorie noch immer grau. Pädagoogelt man aus Neugier, wie man am besten Ideen sucht, findet man rasch Abgedroschenheiten wie das Mind Mapping, die Kopfstand-Technik, den Perspektivwechsel etc. ...das klingt alles ziemlich nach Luftschaufelei und ist es wahrscheinlich auch.
Wie schön wäre es, gleich dem Wikinger-Spross Wickie in auswegloser Lage sich kurz die Nase zu reiben (und dann Sterne sehen) und zack ist sie da, die erlösende Idee. Und sogleich haut der Kleine seine „starken Männer“ aus jeder noch so verfahrenen Situation raus. Ok, so läufts im Kinderfilm.
Und unser Alltag? Muss es immer der große Einfall sein? Unsere Umgebung strotzt vor Sprüchen und Bildern, hohlen und prallen Phrasen, Effekthascherei der Ideeoten, allerorten Verheißungen und coole Darsteller, im WWW rauben uns Klickstricher in Sekundenbruchteilen Lebenszeit. Es gibt einen amüsanten Cartoon bei dem eine Präsentationsszene skizziert ist, und der Präsentierende verdutzt die Aussage des gelangweilten Zuhörers vernimmt: „Das waren alles sehr schöne Ideen! Aber...wie soll ich sagen? Haben Sie nicht irgendwas ohne Ideen?“ Von einer Werbeagentur werden meistens Ideen erwartet, grandiose, wenn’s geht. Das geht oft, aber nicht immer. Manchmal tut’s dann auch ein nüchterner und ruhender Blick auf den rasanten Lauf die Dinge. Der recht gescheite R. Willemsen ideeologisierte das trefflich...











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