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#Klär-Grübeln
09.03.17


Vor unserer Büro-Butze prangt eine Werbung, die mit großen Lettern um Aufmerksamkeit buhlt. Quintessenz des Augenschmauses: Sinniere nicht drüber nach – mach es einfach. Sagt wer? Nicht das Kopfwerk, DAS HANDWERK natürlich. Zwangsläufig gerät man über den Spruch – sicher von den Einfachmachern so gewollt – erst recht ins Grübeln, sprich, selten so gedacht. Angeblich soll ja Grübeln ins Leere führen, alle naheliegenden Lösungsansätze werden angezweifelt bzw. ein krampfhaftes Suchen nach Lösungen ebendiese verhindern. Aber ohne Grübeln mit #EINFACHMACHEN macht man es sich zu einfach. Werbung ist in gewisser Weise ja auch ein Handwerk, das aber ohne Kopf und Herz bekanntlich nicht wirkt. Grübeln im Sinne von reflektieren, abwägen, nachdenken, sich beschäftigen mit dem Sachverhalt, gleichwohl das einer schnellen Lösung mitunter nicht dienlich ist, kann ebenso zielführend sein. Das verdammte Klärwerk, das Verstand zu nennen du nicht umhin kommst, findet nach reiflicher Überlegung sicher irgendwann einen Weg, womöglich auch querfeldein.
Also, was macht man so zwischen den zwei Tagen im Leben, die nicht 24 Stunden lang sind? Lösungsorientiert grübeln...











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